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Jagdschloss Peesten, Bayern
Das barocke Jagdschloss in der Nähe von Kulmbach in Oberfranken war am Ende des 2. Weltkrieges von 32 Flüchtlingen und Ausgebombten bewohnt.
Die Bausubstanz der elf Räume war weitgehend verwahrlost, durch mangelnde Unterhaltung zerstört. Ein Galeristen-Ehepaar mit drei jugendlichen Kindern aus Berlin ließ es als eigengenutztes Wohnhaus restaurieren und modernisieren. Das Spitzdach wurde als Familienraum mit Fenstern in alle Himmelsrichtungen ausgebaut. Die restaurierten Dachgaupen wurden entsprechend einer historischen Abbildung mit Thüringer Schiefer gedeckt.
Die erhaltenen Barocktüren und das fränkische Parkett, das sich in drei Räumen unter dem Belag der 30er Jahre befand, konnten restauriert werden. Der wiederhergestellte Sandsteinboden in der Eingangshalle gibt dem Haus sein nobles Entrée wieder. Die offene Edelstahlküche schließt sich an den großen Eßraum an. Die Einrichtung mit modernen Möbeln verleiht dem Haus seine elegant-bürgerliche Atmosphäre. Der ehemalige Küchenraum mit seinem offenen Kamin hat direkten Zugang zum Weinkeller. Für die nachgebauten Fenster gab es ein erhaltenes historisches Vorbild.





