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Schloss und Terrassengarten Neudrossenfeld, Bayern

Die Schlossanlage liegt auf einem Steilhang über der Mainaue, 12 km von Bayreuth und Kulmbach entfernt. Der Mittelteil der dreiflügligen Anlage geht auf einen Speicherbau der Renaissance des frühen 16. Jh. zurück. Ab 1752 ließ der Minister des Markgrafen von Bayreuth, wohl nach Plänen von Karl von Gontard, den vorhandenen Bau durch zwei Flügelpavillons zu einer spätbarocken Schlossanlage erweitern. Der Renaissance-Terrassengarten wurde durch eine Treppenanlage, die direkt zur Mainaue führt, ergänzt. 1789 verkaufte der letzte adlige Besitzer erst das Mobiliar, dann das Schloß.
Wechselnde Nutzung, fehlende Unterhaltung und mangelndes Kulturverständnis führten zu erheblichen Schäden am Gebäude. Als der heutige Eigentümer die heruntergekommene Schlossanlage erwarb, wurde das gesamte Schloß in der historischen Raumstruktur restauriert und durch eine zeitgemäße technische Ausstattung modernisiert. Auf der Südseite zum Terrassengarten wurde eine vierbogige Arkade in die Erdgeschoßzone als Schattenarkade vor dem Atelier eingebaut. Dies ist der einzige Eingriff in die historische Bausubstanz. Die östliche Hälfte der Schlossanlage wird privat genutzt, die westliche von einem Restaurant mit Festsälen und Versammlungsräumen bewirtschaftet. Die Stützmauern des Terrassengartens aus der Renaissance sowie die Brunnen und Treppenanlage der Barockzeit wurden restauriert. Die historische gärtnerische Gestaltung konnte nicht rekonstruiert werde

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