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Gutshaus Kleßen , Brandenburg

Etwa 70 km nordwestlich von Berlin im Rhinower Ländchen liegt Kleßen. Das Gutshaus mit Wirtschaftshof und die benachbarte Kirche bildeten einst den wirtschaftlichen, kulturellen und geistigen Mitttelpunkt des Dorfes. Das Gutshaus um 1725 eingeschossig errichtet, wurde am Anfang des 19. Jhdts. um ein Mezzaningeschoß aufgestockt und zur Dreiflügelanlage erweitert. Seit etwa 1970 stand das Gebäude leer und verfiel. Zur Wende waren das Dach und einige Außenwände eingestürzt.
Der Wiederaufbau folgt im Erdgeschoß der ursprünglichen Raumfolge. Lediglich die Treppe wurde verlegt. Die Fußböden, Wandanstriche und die Innenausstattung waren verloren. Sie wurden im Stil des 19. Jhdts. nachempfunden. Die Eingangshalle ist mit ausgebauten Marmorplatten der Bildergalerie in Sanssouci belegt. Die Wände sollten mit unterschiedlichen Fliesenresten gestaltet werden. In den freibleibenden Feldern sollten Bilder von „Ahnen“ aufgehängt werden. Die Holzfenster konnten als Kastenfenster mit Innenläden rekonstruiert werden. Die Seitenflügel sollen als Ferienwohnungen ausgebaut werden.

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