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Gutshaus Kleßen, Garten, Brandenburg
Die sanften Höhenbewegungen des Grundstückes waren Ausgangspunkt der Gestaltungsidee für den Park. Der historische Park ließ sich nicht rekonstruieren. Lediglich zwei uralte Linden vor der Eingangsseite und neun Ahornbäumen auf der Parkseite des Gutshauses sind erhalten. Durch das leichte Gefälle der Landschaft ließen sich weite Sichtachsen in die Landschaft und kürzere Sichtbeziehungen zwischen dem Gutshaus, bzw. der Orangerie und dem Park herstellen. An der Südseite des Gebäudes bestimmen strenge geometrische, axiale Gestaltungsprinzipien die Bepflanzung. Ein Sunken garden an der Südostecke des Gebäudes mit Zugang von der Bibliothek verknüpft den Orangeriegarten mit dem Haus. Zwischen den vierquadratischen Blumenbeeten vor der Orangerie beschatten vier kastenförmig beschnittene Linden die Terrasse mit dem Wasserbecken. Eine Schirmfontaine verbreitet Kühle. Ein Hecken-Teehaus an einem künstlich angelegten Teich ist in dem ehemaligen Obstgarten versteckt. Von dort gibt es Sichtbeziehungen zum Gartensaal des Gutshauses mit der davorgelagerten Südterrasse und nach Westen zur Fasanerie. Die Kleine Neugierde am Eingangstor erlaubt einen tiefen Blick über den Blumen- und Ziergemüsegarten bis zur Rundbank am Fliederrondell.





